Ohrenkorrektur

Die Otoplastik bedeutet die Korrektur von abstehenden Ohren, um diese dem Kopf anzunähern oder sie zu verkleinern. In der Regel sind abstehende Ohren nicht symetrisch, d.h. eins steht mehr ab als das andere. Außerdem kann es Grössenunterschiede zwischen den beiden Ohren geben. Sinn und Zweck dieses Eingriffs ist die Wiederherstellung der Symetrie. Es ist allerdings nicht möglich zu verprechen, dass diese perfekt sein wird.

Es gibt grundsätzlich zwei Ursachen für abstehenden Ohren. Die erste ist das unverhältnismäßige Wachsen der Ohrmuschel, die andere ist der Mangel, oder die unzureichende Entwicklung der sogenannten Anthilex (was den oberen Drittel der Ohren abstehend macht), und natürlich die Kombination dieser beiden Ursachen.

Der Einschnitt erfolgt am hinteren Teil der Ohrmuschel, mit dem Ausschnitt der Haut in Größe eines Lorbeerblattes, in dem Bereich, wo das Ohr und der Kopf zusammentreffen. Danach entfernen wir einen kleinen Teil aus dem Muschelknorpel, so das der abstehende Teil hintergezogen werden kann. Falls nötig, ersetzen wir auch den fehlenden Teil des Anthelixes mit Hilfe des Knorpels und stellen den gewünschten Buckel her. Die Hautwunde nähen wir unter der Haut zusammen.

Die Operation wird unter Lokalbetäubung durchgeführt, ist völlig schmerzlos.Allenfalls der Prozess der Lokalbetäubung ist ein bisschen unangenehm. Direkt nach der Operation, oder einige Tage später können aber Schmerzen auftreten, die durch Einnahme von Schmerztabletten beseitigt werden können. Die Ohren werden eine Woche lang mit Bandagen eingebunden. Nach dieser Woche werden die Bandagen und Fäden entfernt. Für eine weitere Woche ist das Tragen eines Kopfbandes Abends beim Schlafen empfohlen. Mögliche Komplikationen: Blutungen, Entzündungen, und Störungen während der Wundheilung.