Mannliche brust

Die Hormonveränderungen in der Pubertät, sowie hormonhaltige und andere Medikamente führen zu der Vergrößerung des Drüsenbestandes, der daraufhin knotenhaft tastbar wird. Als Nachwirkung des Obenerwähnten kann sich nicht nur der Drüsenbestand sondern auch das herumliegende Fettgewebe erheblich anhäufen. Als Folge wird die männliche Brust so groß, wie eine weibliche. Es kann allerdings auch sein, dass sich nur das Fettgewebe anhäuft.

In mildem Fällen kann man rings um den Brusthof das Fettgewebe 1-2 Zentimeter abtragen. Häufig muss man aber die Operation mit einer Fettabsaugung kombinieren, nach der dann 4-5 Wochen lang eine spezielle Weste tragen muss, um die Zurückziehung der Haut und eine Gleichförmigkeit zu garantieren. In einigen Fällen kann auch schon alleine die Fettabsaugung erfolgreich sein. Vor allen Operationen ist zweckmäßig eine Brustultraschall Untersuchung, eine sogenannte Nadelbiopsie zu machen, bei der mit einer dünnen Nadel ein histologisches Muster genommen wird. Die Operation geschieht unter Anästhesie, danach folgt eine Nacht unter Beobachtung. Die Fäden werden nach dem 7-10 Tag gezogen. 4-5 Wochen sollte man weder Sport treiben noch körperlich schwere Arbeit verrichten. Die häufigsten Komplikationen sind Blutungen, Entzündungen, Wundheilungs-, und Innervationsstörungen, über die weitere Informationen im Artikel “Komplikationen” zu finden sind.