Fettabsaugung

Der Grund für das Funktionieren des Fettabsaugens liegt in der Tatsache, dass nach der Pubertät die Anzahl der Fettzellen nicht mehr anwächst, sondern sich nur noch deren Volumen ändert. Diese Volumenänderung kann aber sehr groß sein. Während des Fettabsaugens entfernen wir ungefähr 70% der Fettzellen. Die verbliebenen 30% Fettzellen nehmen nur schwer neue Fettmoleküle auf. Bei sehr fettreicher Ernährung kann es aber auch hier wieder zu Fettablagerungen kommen.

Während der Operation führen wir durch eine 0.5 cm lange Wunde eine Hohlnadel ein, die wir mit einem Rohr mit einem Vakuum verbinden. Damit zertrümmern wir das Fettgewebe, ohne dass wir die Adern oder Nerven verletzten, sodann saugen wir die Fettzellen ab. Die kleine Wunde wird mit einem Stich verschlossen, den wir nach einer Woche entfernen. Die behandelte Region wird mittels Kompressionskleidung unterstützt, die man für 3-4 Wochen tags und nachts tragen muss, auch beim Duschen. Nach der 4-5. Woche darf man die Kleidung stufenweise weglassen.

In den ersten 1-2 Wochen kann die behandelte Region anschwellen. Möglicherweise sieht man Blutergüsse. Die Schwellung geht stufenweise zurück, so daß man nach 1-2 Monaten das Ergebnis sehen kann. Kleinere Veränderungen können allerdings noch auftreten, so das das echte Endergebnis erst nach etwa einem halben Jahr zu sehen ist. Wie bei allen chirurgischen Behandlungen können auch hier Komplikationen auftreten. Die Risiko liegt bei 2-3%.

Die schwierigste Komplikationen sind Entzündungen Blutungen können auch auftreten, die wiederum Entzündungen verursachen können.

Bei der behandelten Haut kann es zu sensorischen Störungen kommen, die im schlimmsten Fall permanenter Natur sind. Verfärbungen der Haut sind ebenfalls möglich.